AustriaContent

Vom Content-Überangebot zur hilfreichen Marke: Drei Webinare

Sep 09, 2026

Viele B2B-Teams produzieren mehr Content, als ihre Zielgruppen sinnvoll aufnehmen können und das auch aus einem falschen Selbstverständnis heraus. Drei neue Webinare von AustriaContent setzen deshalb an drei aufeinanderfolgenden Entscheidungen an: Welche Inhalte verdienen Aufmerksamkeit? Wie bleibt der Mensch bei der Arbeit mit KI in Führung? Und welche konkrete Hilfe soll eine Marke ihrer Zielgruppe bieten? Gastgeber der Webinare ist AustriaContent-Geschäftsführer Martin Schwarz.

Viele B2B-Teams haben kein Ideenproblem. Sie haben ein Auswahlproblem. Es gibt Themen, Formate, Kanäle und interne Expert:innen. Was oft fehlt, ist eine begründete Entscheidung: Welcher Inhalt verdient die Aufmerksamkeit der Zielgruppe?

Generative KI verschärft diese Frage. Sie macht die Produktion schneller und günstiger. Sie entscheidet aber nicht, was relevant ist, welche Perspektive trägt oder wobei ein Inhalt einem Menschen hilft. Deshalb veranstaltet AustriaContent im Herbst drei Webinare mit einer gemeinsamen Linie. Die Reihe beginnt beim Überangebot, führt zur menschlichen Führung von KI und endet bei der Rolle, die eine Marke für ihre Zielgruppe übernehmen sollte.

Der Content-Schock beschreibt das Problem schon lange

Vor rund zehn Jahren beschrieb Marc W. Schaefer den sogenannten Content-Schock: Die Menge verfügbarer Inhalte wächst schneller als die Zeit, die Menschen für deren Nutzung haben. Das Problem ist also nicht neu.

Neu verschärft hat sich die Produktionsseite. KI kann Varianten, Zusammenfassungen und Entwürfe in kurzer Zeit erzeugen. Dadurch steigt die Zahl der Inhalte weiter. Je mehr austauschbare Beiträge auf den Markt kommen, desto schwerer wird es für den einzelnen Inhalt, Aufmerksamkeit und Vertrauen zu gewinnen.

Nennen wir es Content-Inflation. Das ist kein etablierter Fachbegriff, sondern ein Arbeitsbegriff für eine einfache Beobachtung: Wenn das Angebot steigt und die Aufmerksamkeit begrenzt bleibt, sinkt der relative Wert austauschbarer Inhalte.

Für B2B-Teams verschiebt sich damit auch die entscheidende Aufgabe. Sie müssen weniger darüber nachdenken, wie sie noch ein weiteres Content-Stück produzieren. Sie müssen genauer auswählen, welche Themen einen nachvollziehbaren Grund für ihre Veröffentlichung haben.

Das erste Webinar beginnt mit der Auswahl

Content-Inflation: Wenn mehr Inhalte weniger Wert schaffen

Im ersten Webinar prüfen wir, wie Unternehmen mit dem Überangebot umgehen können. Dabei geht es nicht um eine weitere Liste von Content-Ideen. Es geht um ein Verfahren, mit dem sich Themen begründen, bündeln oder streichen lassen.

Das Webinar richtet sich an B2B-Marketing- und Kommunikationsteams, die viel produzieren, aber zu wenig Klarheit über Prioritäten, Wiederverwendung und Themenarchitektur haben.

In 45 Minuten nehmen die Teilnehmenden ein Prüfmodell und eine erste Priorisierung für den eigenen Content-Bestand mit.

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Das zweite Webinar klärt die Führung von KI

Human in Command: Wie B2B-Teams KI nutzen, ohne austauschbar zu klingen

Wer KI im Content Marketing einsetzt, muss eine Grundentscheidung treffen. Soll der Mensch nur noch fertige Entwürfe kontrollieren? Oder führt er den Prozess von Anfang an?

Der "Human in Command"-Ansatz entscheidet sich in Ergänzung zum bekannten "Human in the loop" für die zweite Variante. Menschen definieren Ziel, Zielgruppe, Quellen, Perspektive und Tonalität. KI unterstützt bei ausgewählten Arbeitsschritten. Die strategische und redaktionelle Verantwortung bleibt beim Team.

Das ist ein Unterschied zwischen Qualitätskontrolle und Führung. Wer erst am Ende nach groben Fehlern sucht, kann einen generischen Entwurf noch korrigieren. Er gibt ihm dadurch aber nicht automatisch eine eigene Perspektive.

Gute KI-Arbeit beginnt früher: bei der Auswahl der Quellen, bei der Formulierung des Ziels und bei der Entscheidung, welche Erfahrung oder Recherche in den Text einfließen muss.

Im Webinar bearbeiten wir einen generischen KI-Entwurf. Wir ergänzen ein Kommunikationsziel, beschreiben eine konkrete Entscheidungssituation der Zielgruppe, prüfen die Quellen und schärfen die menschliche Perspektive.

Das Format richtet sich an Teams, die KI bereits nutzen oder Regeln für ihren Einsatz entwickeln. Sie erhalten Fragen für Briefing, Recherche, Freigabe und Transparenz.

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Das dritte Webinar macht aus Themen eine Content-Strategie

Viele B2B-Unternehmen entwickeln Content aus einzelnen Ideen, Fachthemen oder aktuellen Anlässen. So entsteht schnell eine lange Themenliste. Eine klare Antwort auf die Frage, wofür die Marke inhaltlich stehen soll, fehlt trotzdem.
 
Eine Content-Strategie setzt früher an. Sie verbindet die Fragen und Entscheidungssituationen der Zielgruppe mit den Zielen der Marke und den Themen, für die das Unternehmen glaubwürdig steht. Daraus entsteht eine Themenarchitektur: ein strategisches Modell, das zeigt, welche Themen die Positionierung tragen und welchen Beitrag einzelne Inhalte leisten.
 
Im Webinar entwickeln wir ein solches Modell für B2B-Content. Wir prüfen bestehende Themen, ordnen sie nach ihrer strategischen Bedeutung und identifizieren Bereiche, in denen die Marke noch keine klare Antwort gibt. Personas dienen dabei als Orientierung. Entscheidend sind konkrete Informationsbedürfnisse und die Fragen, die Menschen vor einer geschäftlichen Entscheidung klären müssen.

Das Webinar richtet sich an B2B-Unternehmen, deren Inhalte fachlich stimmen, aber noch keine erkennbare Rolle im Alltag ihrer Zielgruppe spielen.

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Die drei Webinare gehören zusammen. Sie sind aber natürlich auch einzeln buchbar.

Die Reihe folgt einer klaren Abfolge: Welche Inhalte verdienen Aufmerksamkeit? Wer gibt bei KI-Arbeit die Richtung vor? In welcher Rolle kann ich am hilfreichsten sein?

Wir heißen Sie herzlich willkommen zu einem, zwei oder hoffentlich allen dreien Webinaren. Bitte melden Sie sich rasch hier an. Aus praktischen Gründen ist die Teilnehmeranzahl  auf zehn Personen pro Webinar limitiert.