Im neuen Manifest: Mehr Möglichkeiten. Weniger Plan?
Das Tempo kann einem den Atem nehmen. In beinahe allen Bereichen der Wertschöpfungskette des Marketings gewinnt Künstliche Intelligenz rasant an Akzeptanz. Dass die initiale Begeisterung vereinzelt bereits in Ernüchterung umschlägt, sagt wenig über die Qualität der KI-Modelle aus, aber einiges über die Notwendigkeit, den „Human in the Loop“-Gedanken neu zu formulieren. Darum geht es in der Titelgeschichte unserer neuen „Manifest“-Ausgabe.
Apokalyptischen Szenarien, die Rolle des Menschen werde sich im Marketing künftig auf die Reparatur KI-generierter Content Pieces beschränken, werden nicht eintreten. Dennoch muss die Rolle neu definiert werden. Denn KI wird im Marketing nur dann wirksam sein, wenn sie zwei Faktoren erfüllt: Verwurzelung in der Content-Strategie und Einbettung in die Tonalität der Inhalte.

Geht KI auch in kreativ?
In dieser Ausgabe des „Manifest“ stellen wir Ihnen ein System vor, das wir gemeinsam mit Jan Pressler und Flowrabbit entwickelt haben: Der Contentrabbit ist ein maßgeschneiderter KI-Copilot, der immer und ausschließlich für definierte Content-Projekte gebaut wird. Denn wir sind davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz im Content Marketing zu wichtig ist, um sie KI-Expert:innen zu überlassen. Alles über den Contentrabbit erfahren Sie ab Seite 4.
Eine Marketing-Jahresbetrachtung mit vielen Fragen
Künstliche Intelligenz ist jedoch nicht der einzige Faktor, der das Content Marketing in diesem Jahr massiv beeinflussen wird. Während wir etwa gelernt haben, mit den verschiedenen Social Media umzugehen und ihre Algorithmen effizient zu füttern, kommt es plötzlich auch hier zu massiven Veränderungen. Twitter zum Beispiel, einst der Inbegriff von offenem Diskurs – wenngleich immer schon ein hartes Pflaster –, ist dank der Persönlichkeit seines Besitzers beinahe schon zur ethischen Nagelprobe geworden.
Auch SEO haben wir gelernt, und nun sprießen KI-Assistenten wie die Pilze aus dem Boden – doch deren Regeln werden ganz andere sein. Wo also finden künftig Inhalte statt? Wo finden sie ihr Publikum? Und bekommen Content Hubs überhaupt eine ganz andere Funktion? Mit diesen Themen beschäftigen wir uns ab Seite 10 in diesem Manifest.
Außerdem stellen wir Ihnen „Narrative Provocateurs“ vor, das Beratungsprojekt, das wir gemeinsam mit der renommierten Markenberaterin Sabine Friesser auf den Weg gebracht haben. Wie das Projekt an der Schnittstelle zwischen Marke und Content ansetzt, erzählen wir Ihnen ab Seite 14.
Das alles und noch viel mehr lesen Sie in der neuen Ausgabe des „Manifest“.
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre!
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