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Was ist ein Content Audit?

Ein Content Audit ist eine systematische Bestandsaufnahme und Bewertung aller vorhandenen Inhalte eines Unternehmens: was existiert, wie es performt und ob es noch auf die Zielgruppe und die aktuelle Strategie einzahlt.

Viele Unternehmen starten die Beschäftigung mit Content Marketing mit der Frage: „Welche neuen Inhalte sollen wir produzieren?" Die bessere erste Frage lautet: „Was haben wir bereits, was davon funktioniert noch – und was davon redet eigentlich nur über uns?"

Warum das die entscheidende Frage ist:

In „30 Minuten Content-Strategie" beschreiben Schwarz und Moss den Content Audit als dritten der sieben Strategieschritte. Sie empfehlen, alle Marketingverantwortlichen mit dem vorhandenen Material an einen Tisch zu bringen und eine einzige Frage zu stellen: Geht es bei diesen Inhalten um die Informationsbedürfnisse der Kund:innen – oder geht es um das Unternehmen, seine Produkte, seine Selbstdarstellung? Diese Unterscheidung ist der erste Filter für alles, was danach kommt.

Was der digitale Content Audit erfasst:

Im zweiten Schritt folgt die systematische Inventur: alle relevanten Inhalte mit URL, Format, Zugriffszahlen, Verlauf und inhaltlicher Aktualität. Das zeigt, welche Themen tatsächlich auf Interesse stoßen, wo Lücken in der Customer Journey bestehen und welche Inhalte veraltet, redundant oder ohne Wirkung sind.

Was am Ende entschieden wird:

Behalten, aktualisieren, zusammenführen oder löschen – und: welche thematischen Felder noch unbesetzt sind.

Der Content Audit ist kein glamouröser Schritt. Er ist aber die Grundlage dafür, dass eine Content-Strategie von den richtigen Prämissen ausgeht – und nicht ins Leere produziert.

Mehr zur Methode: B2B Content-Strategie